Alkohol Selbsthilfegruppe – Für eine gemeinsame Hilfe

In einer Alkohol Selbsthilfegruppe befinden sich Personen, die meist unter dem gleichen Problem leiden. Außerdem können auch Angehörige, der jeweiligen Person bei einer Selbsthilfegruppe teilnehmen. Das Ziel dieser Art von Therapie ist, dass zusammen nach einer Lösung, beziehungsweise Überwindungen dieser psychischen Krankheit gesucht wird. Natürlich muss zuerst an der Eigenverantwortung gearbeitet werden (vgl. Lahmer, 2016a).

Eine Selbsthilfegruppe, kurz gesagt SHG, hat eine große Bedeutung bei psychischen oder sozialen Problemen. Es wurde sogar wissenschaftlich bewiesen, dass diese Art von Therapie einen hohen Stellenwert aufweist. Des Weiteren ist eine Selbsthilfegruppe wichtig, da hier mit Gleichgesinnten gesprochen wird und zusätzlich noch eine professionelle Hilfe angeboten wird. Außerdem werden Betroffene, die die Krankheit schon überstanden haben, selbst zu Experten, die Anderen wiederum helfen können. Durch den Austausch von Erfahrungen kommt es zu einer verbesserten Lebensqualität und zu einer Stärkung der Selbstachtung. Eine Selbsthilfegruppe erfüllt sehr wichtige und essentielle psychosoziale Funktionen (vgl. Lahmer, 2016a).

Bei den Selbsthilfegruppen stehen eher das regelmäßige Erscheinen und der Austausch der Erfahrungen im Mittelpunkt. Zusätzlich können auch Experten, welche allerdings die Gruppe nicht leiten, in die Selbsthilfegruppe inkludiert werden. Außerdem ist das Ziel einer Gruppe, dass die Lebensumstände wieder angepasst werden. Des Weiteren ist die Teilnahme kostenlos und freiwillig und ist partei- und konfessionsunabhängig (vgl. Lahmer, 2016a).

Neben den Selbsthilfegruppen sind auch Selbsthilfeorganisationen vorhanden. Diese Organisationen sind regionale Gruppen, die sich zu einer landes-, beziehungsweise bundesweiten Verband zusammenschließen und haben daher einen höheren Grad als eine einzelne Gruppe. Des Weiteren werden hier sogar an Nicht-Mitglieder fachliche und professionelle Information über die Möglichkeiten an der Behandlung angeboten. Außerdem stehen auch bei einer SHO Programme zu verfügen, die eine Wiedererkrankung und Fortschreitung verhindern. Im Gegensatz zu einer Selbsthilfegruppe sind Selbsthilfeorganisationen eher nach außen ausgerichtet. Des Weiteren ist das Ziel einer SHO, dass die Fachpersonale verbessert werden und dass auch die Forschungstätigkeiten und Angebote angepasst und auch verbessert werden (vgl. Lahmer, 2016b).

Allerdings sind Selbsthilfegruppen keine medizinische Behandlung oder Maßnahmen, sondern sind lediglich nur eine Ergänzung. Damit die Funktion einer Selbsthilfegruppe nicht gestört wird, beziehungsweise nicht sinnlos ist, sollten alle Mitglieder einen Beitrag leisten und auch über deren Probleme sprechen. Also hat eine SHG nur dann eine positive Wirkung, wenn jeder einzelne aktiv mitarbeitet. Erst dann können Fortschritte entstehen und das Gleichgewicht einer Selbsthilfegruppe bleibt bestehen (vgl. Lahmer, 2016a).